Opera on Tap: Drama Queens and -Kings

Nach mehrjähriger Pause startet Opera on Tap heute wieder in Hamburg:

Opernsänger*innen treten auf einer kleinen Bühne auf, nur mit Klavierbegleitung. Die Musik wird so aus dem großen Konzertsaal herausgeholt und in lockerer und ungezwungener Atmosphäre präsentiert. Pro Abend gibt es eine wechselnde Besetzung und ein neues Thema.

Opera on Tap (OOT) ist ein internationales Künstler*innenkollektiv, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Oper aus dem Konzertsaal herauszuholen und dorthin zu bringen, wo Menschen ganz natürlich zusammenkommen: in Bars, Kneipen, Clubs und andere ungezwungene Orte.

2005 in New York gegründet, hat sich Opera on Tap schnell zu einer Bewegung entwickelt, die Oper niedrigschwellig, lebendig und unmittelbar erfahrbar macht. Mittlerweile gibt es zahlreiche Chapters in den USA und in Europa – und Hamburg ist eines davon.

Worum geht es bei Opera on Tap?

  • Zugänglichkeit: Oper soll kein elitäres Ereignis sein, sondern ein Erlebnis für alle – unabhängig von Vorwissen oder formellem Rahmen.
  • Nähe: Die Künstler*innen treten in direktem Kontakt mit dem Publikum auf, ohne Distanz, mitten im Raum.
  • Authentizität und Spaß: Die Abende sind abwechslungsreich, humorvoll und spontan. Es darf gelacht, geweint, mitgefiebert und auch mal mitgesungen werden.
  • Förderung von Künstler*innen: OoT bietet Sänger*innen und Pianist*innen eine Plattform, um neue Programme zu erproben, Erfahrungen zu sammeln und mit dem Publikum in Dialog zu treten.

Aylén Bárbara Gerull und Hartmut Vogel laden ein!

Eintritt frei, Spende erwünscht

Heute dabei:

Die Sopranistin Aylén Bárbara Gerull, in Hamburg geboren und ausgebildet, ist international als Solistin tätig. Als Solistin der Eutiner Festspiele prägte sie mehrere Produktionen und konzertierte darüber hinaus auf renommierten Bühnen im In- und Ausland. Ihre künstlerische Vielseitigkeit zeigt sich auch in der Gründung der Ensembles Tango Lírico und Flamenco Lírico. Konzertreisen führten sie unter anderem regelmäßig nach Norwegen und Spanien, wo sie bei größeren Festivals mitwirkte. Über viele Jahre war sie eng mit Opera on Tap verbunden und wirkte unter der Leitung von Sashell Beck, Corinne Schaefer sowie Kathryn Wieckhorst an zahlreichen Abenden mit.

Bild: Marcello Alvarez
Bild: André Leisner

Sohei Sasaki ist ein in Japan geborener Korrepetitor und Dirigent. Er studierte Orchesterdirigieren sowie Opernkorrepetition in Kyoto und Graz. In den Spielzeiten 2023/24 und 2024/25 war er als Korrepetitor im Opernstudio des Theater Lübeck tätig. Darüber hinaus wirkte er als Korrepetitor und Tastenspieler in verschiedenen Opernproduktionen und Konzerten am Theater Lübeck, am Allee-Theater Hamburg sowie an der Staatsoper Hannover mit. Als Dirigent leitete er unter anderem Hoffmanns Erzählungen am Allee-Theater Hamburg und sammelte internationale Erfahrungen durch Meisterkurse und Projekte in Europa und Japan.

Valentin Anikin studierte Gesang am Konservatorium in Jekaterinburg, Russland; seine Karriere begann der junge Bass am Staatlichen Akademischen Opern- und Ballett-Theater in Jekaterinburg und an der St. Petersburger Kammeroper.

Im Jahr 2013/14 war Valentin Anikin als Mitglied des Domingo-Colburn-Stein-Young-Artist-Programms künstlerisch an die LA Opera gebunden.

In den Spielzeiten 2015/16 und 2017/18 war Valentin Anikin Mitglied des Opernensembles am Nationaltheater Mannheim.

Gastengagements führten ihn 2017 unter der Leitung von Mariss Jansons zu den Salzburger Festspielen sowie unter der Leitung von Vladimir Jurowski an das Concertgebouw Amsterdam.

Weitere Stationen sind fast zu viele, um sie hier aufzuzählen: Staatstheater Stuttgart, Nationaltheater Mannheim, Staatstheater Mainz, Theater Hagen (2018/19); Opernensemble am Staatstheater Braunschweig (2019-2020/2021); Anhaltisches Theater Dessau, Staatstheater Augsburg, Pfalztheater Kaiserslautern und Eutiner Festspiele (2021/22); Theater Heidelberg und Theater Plauen-Zwickau, Theater Neustrelitz (2022/23); Theater Altenburg Gera, Theater Trier, Nordharzer Städtebundtheater, Theater Erfurt (2023/24).

Bild: Andrea Alexander
© Svabbi Photos

Die Mezzosopranistin Svanhildur Pálmadóttir wurde in Reykjavik, Island, geboren. Am Conservatorio Jacopo Tomadini in Udine hat sie ihre Masterprüfung mit Auszeichnungen bestanden. Svanhildur trat u. a. als Mascagnis Zanetto, Dardano in Händels Amadigi di Gaula und Suor Zelatrice und La Zia Principessa in Suor Angelica auf. Außerdem hat sie Isabella in l’Italiana in Algeri und Carmen in einer Konzertversion gesungen. Im Musicalbereich hat sie Mary und die Astrologin in Sunset Boulevard und Schwester Celine in Richard Sigmunds Nights of Africa gesungen. In der letzten Zeit hat sie Rollen wie Schwertleite, Floßhilde und Erda von Wagner gesungen.

Costa Latsos, Tenor, begann sein Gesangstudium bei dem australischen Tenor Reginald Byers, bevor er 2006 nach Italien zog. 2003 und 2004 gewann er den Wettbewerb des Festivals »Sydney Eisteddfod«. Noch in Australien debütierte er in Hauptrollen verschiedener Opern.

Seitdem er 2016 nach Berlin zog, wirkte Costa Latsos in Europa bei zahlreichen Projekten mit, u. a. bei der Berliner Philharmonie unter der Leitung von Sir Simon Rattle. 2016 sang er wieder für eine Produktion von The Berlin Opera Group sowie für das Teatro Govi in Genua (Italien) und für The Black Cat Opera in Guildford (England). In Crema (Italien) debütierte er und sang in zwei Rollen auf der Bühne am Bodensee.

In der Spielzeit 2017/2018 wurde er an der Oper Halle engagiert.

2018 debütierte Latsos im Theater Bremerhaven. Unlängst trat er mehrmals im Theater Hagen und hat in der deutschen Erstaufführung von Albéric Magnards Guercœur im Theater Osnabrück debütiert.

Costa hat eine »One-Man-Comedy-Show« über Mario Lanza geschrieben, die in Sydney, Berlin und auf SilverSea-Kreuzfahrten aufgeführt wurde. Titel: Mario Lasagna: Be My Love.

Seit 2021 ist er Mitglied des Opernensembles am Anhaltischen Theater Dessau.

Bild: Stephan Wigge

Grafik: Ayleen Gerull

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Datum
01.09.2026
Uhrzeit
19:00
Labels
Konzert
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